Haben Sie (schädliche) Bots? 4 Möglichkeiten, um bösartige Bot-Aktivitäten auf Ihrer Website zu erkennen

Dies ist ein Gastbeitrag von CHEQ, dem führenden Anbieter von Lösungen für die Sicherheit bei der Kundenakquise.
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Für jedes Online-Unternehmen ist es eine Herausforderung, zwischen bösartigen Bots und menschlichen Nutzern zu unterscheiden. Unternehmensleiter möchten sicherstellen, dass der Traffic auf ihren Websites gültig ist und sich am besten in Kunden umwandeln lässt. Da ungültiger Traffic jedoch zunehmend zu einem Problem für die Erreichung von Geschäftszielen wird, ist es wichtig zu erkennen, ob bösartige Bots Ihrem Unternehmen aktiv schaden.

Es ist wichtig, bösartige Bots von echten menschlichen Nutzern zu unterscheiden, da bösartige Bots mehr als nur eine Unannehmlichkeit sind – sie können sich nachteilig auf den Betrieb und das Wachstum eines Unternehmens auswirken. Tatsächlich wirken sich bösartige Bots auf vielfältige Weise auf Unternehmen aus. Sie können Werbekampagnen beeinträchtigen, indem sie bezahlte Marketingzielgruppen verunreinigen und Optimierungen in Richtung zusätzlichen ungültigen Traffic-Quellen verzerren. Sie schaden Conversion-Trichtern, indem sie CRM-Daten mit ungültigen Leads infizieren, und sie beeinträchtigen auch die gesamte Informationsquelle eines Unternehmens, indem sie sich in Daten- und Analysetools einschleichen.

Bevor wir uns damit befassen, wie man die mit bösartigen Bots verbundenen Risiken identifiziert und mindert, wollen wir zunächst definieren, was ein bösartiger Bot ist und wie er sich von guten Bots unterscheidet. Im Allgemeinen ist „Bot” ein Oberbegriff für jedes automatisierte Tool, das mit Inhalten im Internet interagiert. Einige Bots sind harmlos und können sogar hilfreich sein, wenn es darum geht, Informationen zu sammeln oder Inhalte zu priorisieren. Zwei der häufigsten Arten von guten Bots sind Scraper und Crawler. Scraper durchsuchen Websites nach bestimmten Daten, während Crawler Inhalte indexieren, meist für Suchmaschinen. Einige der bekanntesten Technologieunternehmen der Welt nutzen diese Arten von guten Bots, um Aufgaben zu erledigen. Auf der anderen Seite gibt es jedoch bösartige Bots, die böswillige Absichten haben. Diese Art von Bots versucht, Websites aktiv zu schädigen und zielt auf normale Nutzer ab. Spam-Bots sind beispielsweise Bots, die in der Regel in E-Mail- oder Messaging-Apps verwendet werden und große Mengen an Nachrichten an eine Gruppe von Nutzern versenden. Ein weiteres Beispiel sind Account-Takeover-Bots, die Nutzer imitieren, indem sie unter deren Profil agieren. Dies ist für viele Nutzer besorgniserregend, nicht nur, weil sie die Kontrolle über ihr Konto verlieren, sondern auch, weil der Bot dadurch wertvolle persönliche Informationen stehlen könnte.

Wie erkennt man bösartige Bots?

Nachdem wir nun das Problem und seine Auswirkungen auf die Geschäftsziele identifiziert haben, wollen wir uns damit befassen, wie man bösartige Bots erkennen kann:

  • Verdächtiges Verhalten auf Benutzerebene: Es gibt bestimmte Muster, die sich darauf beziehen, wie Menschen normalerweise im Internet surfen und sich dort bewegen. Bösartige Bots verhalten sich jedoch etwas anders. Dies kann in Form von unnatürlichen Mausbewegungen, schnellen Seitenwechseln, ungewöhnlich hohen Absprungraten und mehr Seitenaufrufen pro Sitzung auftreten.
  • Verdächtiges Verhalten auf Netzwerkebene: Wenn wir einen Schritt über das Verhalten einzelner Benutzer hinausgehen, stellen wir fest, wie sich größere Netzwerke typischerweise verhalten. Wenn beispielsweise Botnets einen Angriff koordinieren, können sie eine bestimmte Website in großer Zahl stürmen. Dies kann Ihnen auffallen, wenn an einem bestimmten Tag ein ungewöhnlicher Anstieg des Traffic-Verkehrs zu verzeichnen ist oder wenn zu ungewöhnlichen Zeiten viel Traffic auf Ihre Website gelangt. Wenn Sie beispielsweise normalerweise täglich 5.000 Besucher haben und der meiste Traffic während der Arbeitszeiten stattfindet, dann sehen Sie eines Tages 500.000 Besucher oder Besucher, die um 3 Uhr morgens auf Ihrer Website herumklicken.
  • Manipulierte Informationen: Manchmal verstecken sich bösartige Bots hinter bestimmten Tools, um sich zu tarnen. Daher ist es wichtig, auf Informationen zu achten, die falsch oder manipuliert erscheinen. Beispielsweise könnte ein Botnetz tatsächlich unter Linux laufen, aber die Browserdaten manipulieren, um den Anschein zu erwecken, dass es von einem iOS-Gerät stammt. Wenn ein Bot aus einem Land kommt, mit dem Ihr Unternehmen normalerweise nicht zusammenarbeitet, könnte er ebenfalls ein VPN- oder Proxy-Tool verwenden, um vorzutäuschen, dass er von einem weniger verdächtigen Standort stammt.
  • Konversionsanomalien: Bots, insbesondere bösartige, neigen dazu, am oberen Ende des Trichters zu konvertieren, nicht jedoch am unteren Ende. Damit meinen wir, dass sie gerne auf Anzeigen klicken, Landing Pages besuchen, Formulare ausfüllen und sich für Dienste registrieren, aber letztendlich nicht zu zahlenden Kunden konvertieren. Wenn Sie also Gruppen von Nutzern sehen, die sich sehr auf Ihrer Website engagieren, deren Konversionsrate zu zahlenden Kunden jedoch viel niedriger ist als Ihr normaler Benchmark, könnte dies auf bösartiges Bot-Verhalten hindeuten.

Zusammenfassung

Natürlich gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, bösartige Bot-Aktivitäten zu erkennen, und zusätzliche Indikatoren, auf die Sie achten sollten. Nicht alle Bots funktionieren auf genau die gleiche Weise, daher ist es ratsam, jede Bedrohung sorgfältig zu prüfen. In vielen Fällen ist professionelle Cybersicherheitstechnologie erforderlich, um komplexere bösartige Bots zu identifizieren und zu fangen. Durch einfaches Bewusstsein für das Problem und Kenntnis der wichtigsten Muster, auf die zu achten ist, können Unternehmen dem Problem jedoch zuvorkommen und sich besser vor bösartigen Bots schützen. Weitere Informationen finden Sie unter CHEQ.ai

Kerry Coppinger | Manager, Brand Marketing @ CHEQ